Regensburg/Neumarkt – „Studium erleben“ stand erneut auf dem Plan der Schülerinnen und Schüler der BerufsschulePLUS des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Neumarkt. Die 12. und 13. Klassen besuchten am Mittwochabend die OTH Regensburg und erhielten zwischen 17.30 Uhr und 20.15 Uhr praxisnahe Einblicke in Studienangebote, den Hochschulalltag und moderne Labore der Hochschule.
Orientierung nach dem Abitur
Die BerufsschulePLUS verbindet Berufsausbildung und Fachhochschulreife. Ziel des Besuchs war es, den Schülerinnen und Schülern konkrete Perspektiven für die Zeit nach dem Abitur aufzuzeigen. „Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen sehen, welche Möglichkeiten sich ihnen mit dem Abitur eröffnen“, betonte Christian Finger, Leiter der BerufsschulePLUS und Mitglied der Schulleitung des BSZ Neumarkt.
Organisiert wurde der Besuch von Kathrin Köpf seitens der OTH Regensburg sowie von Martin Hornauer, Lehrer am BSZ Neumarkt und Absolvent der OTH.
Betriebswirtschaft, early bird und Maschinenbau
Den Auftakt bildete ein Vortrag der Fakultät Business and Management. Prof. Dr. Christian Dach stellte das Studienangebot vor und ging dabei auch auf das early bird-Programm ein, das Schülerinnen und Schülern bereits während der Schulzeit erste Einblicke in das Studium ermöglicht. Aufgrund erwarteter hoher Anmeldezahlen empfahl er eine frühzeitige Anmeldung für das kommende Event vom 29. Juni bis 1. Juli 2026. Auch für Bauingenieurwesen und Sozialwesen wird es ein early bird-Event geben.
Dekan Prof. Dr. Andreas Ellermeier stellte das äußerst vielseitige Studienangebot der Fakultät Maschinenbau vor. Dazu zählen unter anderem die Studiengänge Maschinenbau, Biomedical Engineering, Digital Engineering im Maschinenbau, International Mechanical Engineering und Systemtechnik (berufsbegleitend). Um den Einstieg zu erleichtern, werden Studierende insbesondere in den ersten beiden Grundlagen-Semestern durch Mathematik-Vorkurse und vorlesungsbegleitende Tutorien gezielt unterstützt.
Laborbesichtigung und Studium mit vertiefter Praxis
Ein Bestandteil des Besuchs war eine Laborbesichtigung, bei der die Schülerinnen und Schüler technische Anwendungen aus nächster Nähe erleben konnten. Besonders beeindruckend war eine Praxisvorführung eines KUKA-Roboters.
Anschließend informierte Kathrin Köpf vom Student Lifecycle Center über das (duale) Studium an der OTH Regensburg. Dabei stieß insbesondere das Studium mit vertiefter Praxis auf großes Interesse, da alle Schülerinnen und Schüler der BS+ parallel eine Berufsausbildung in Betrieben absolvieren. Dieses duale Studienmodell verbindet ein Hochschulstudium mit intensiver Praxistätigkeit im Unternehmen und führt in rund dreieinhalb Jahren zum Bachelorabschluss. Dual Studierende erwerben dabei mindestens 50 Prozent mehr Praxiserfahrung als nicht-dual Studierende.
Aus Sicht des BSZ Neumarkt war auch dieser Besuch an der OTH Regensburg ein voller Erfolg und eine wertvolle Ergänzung zur Studien- und Berufsorientierung der BerufsschulePLUS.
Text: Martin Hornauer, StR
Bereits am Sonntagmittag (9.11.25) reisten sieben Praktikanten, Auszubildende zum Beruf des Werkzeugmechanikers, Industriemechanikers und Anlagenmechanikers, und eine koordinierende Lehrkraft (Herr Ralph Kießling) von Neumarkt aus mit dem Zug nach Südtirol an. Etwa acht Stunden später waren schließlich Alle gut und ohne größere Zug-Verspätung in ihren Unterkünften in den Städten Bruneck, Brixen und Meran angekommen. Unterkünfte und Bahntickets buchten alle Teilnehmer vorab selbst.
Am darauffolgenden Montag (10.11.25) ab 7:00 Uhr starteten die Praktikanten in ein zweiwöchiges Praktikum in unseren Partnerbetrieben vor Ort. Vom mittelständischen Betrieb mit über 600 Mitarbeitern (Fa. Sinter Metals, Bruneck) bis hin zum familiären Kleinbetrieb mit 10 Mitarbeitern (Fa. Parth Installateur, Lana) war alles dabei. Alle unsere Auszubildenden fühlten sich in ihren Betrieben gut aufgenommen, sie wurden in berufstypische, praktische Tätigkeiten unterwiesen und führten diese selbstständig aus. Sie konnten verschiedene Tätigkeiten, Abteilungen und Kundenprojekte (Sanitär, Heizung, Klima) kennenlernen.
Die Kontakte zu den Partnerbetrieben wurden bereits ab Februar 2025 geknüpft, als feststand, dass die Bewerbung des Berufliche Schulzentrums Neumarkt als „Erasmus+“-Schule erfolgreich war. Ziemlich schnell war klar, dass es für die Teilnehmenden der Abteilung Metalltechnik in den Raum Meran gehen soll. Bis Ende Juli konnten die sieben Praktikumsbetriebe geworben werden, bis Ende August auch alle Praktikanten (bis auf eine Ausnahme), was einiges an Abstimmungsarbeit erforderte. Eine weitere Abstimmung erfolge Anfang September im Rahmen eines vorbereitenden Besuchs in Südtirol durch die koordinierende Lehrkraft Ralph Kießling.
Am Samstag (15.11.25) trafen wir uns im zentralen Bozen. Neben einer gemeinsamen Stadtbesichtigung und dem Besuch des Wochenmarktes stand natürlich die Einkehr in einer typisch italienischen Pizzeria auf dem Programm.
Ab Sonntag (16.11.25) übernahm André Lindner die Betreuung vor Ort. Nach Abschluss der Praktikas am Freitagmittag (21.11.25) erfolgte die Rückreise ab 13:30 Uhr von Meran aus über Bozen, München und Nürnberg. Mit etwa einstündiger Verspätung waren schließlich alle Teilnehmer am späten Abend wohlbehalten in Neumarkt und Umgebung zurückgekehrt, und um die ein oder anderer Erfahrung „reicher“.
An dieser Stelle möchten ich mich bei den Praktikumsbetrieben, Praktikanten, Ausbildungsbetrieben für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken!
Besonderer Dank gilt Herrn Christian Meier, als ERASMUS+ Koordinator des BSZ, der uns super auf die Mobilität vorbereitet und hingeführt hat. Weiterer Dank gilt Ute Nißlbeck, die das Projekt ERASMUS+ federführend leitet und Fritz Herrmann (Finanzen).
Anbei einige Impressionen der Anreise, vom Praktikumsstart (Lana) und aus Bozen.
Viele Grüße
OStR Ralph Kießling, Koordinator Abt. Metalltechnik mit Team (André Lindner, Fritz Herrmann)
„Könnt ihr euch vorstellen, dass wir uns in diesem Jahr an der Aktion Geschenk mit Herz beteiligen?“ – mit dieser Frage wandten sich unsere Lehrkräfte an Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassen. Die Antwort kam schneller und begeisterter, als man erwarten konnte.
Viele von ihnen kannten die Aktion bereits, andere hörten zum ersten Mal davon – aber alle waren sich einig, dass sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen eine Freude bereiten wollten.
Schülerinnen und Schüler aus allen JBI- Klassen - von der JBI 11a und b mit Frau Fteimi und Frau Foos (BFZ), JBI 10a mit Frau Eberwein (BFZ), JBI 10b und e mit Frau Panayotova (BFZ), JBI 10c mit Frau Ochsenkühn und die JBI 10d mit Herrn Berschneider bis hin zur Berufsvorbereitungsklasse JBV 10a mit Frau Wichmann – machten sich schon wenige Tage später mit großem Engagement ans Werk. Es wurde gesammelt, überlegt, sortiert, eingekauft und liebevoll eingepackt. Immer wieder kamen neue Ideen dazu: ein warmer Schal, ein Buch, ein kleines Spielzeug, ein persönlicher Gruß….
Besonders schön war zu sehen, wie sich die Jugendlichen über Klassengrenzen hinweg gegenseitig unterstützten und gemeinsam dafür sorgten, dass jedes Päckchen zu etwas ganz Besonderem wurde.
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