Angehende Bankkaufleute besuchen das Gesundheitsministerium (2)

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Im Oktober 2013 wurde das eigenständige Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gegründet – eine Premiere in der Geschichte Bayerns. Zehn Jahre später hatte die WBA 11 im Rahmen des Programms "Lernort Staatsregierung" der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit die Möglichkeit, das Ministerium für Gesundheit und Pflege in Nürnberg kennenzulernen. Begleitet wurde die Klasse dabei von Frau Beate Michl und Herrn Tobias Dollenmaier von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Beide führten uns souverän durch das Tagesprogramm.

P R O G R A M M
 
09:30 – 10:00 Uhr Begrüßung und Einführung in den Geschäftsbereich Frau Beate Michl / Herr Lario Di Tella
10:00 – 10:45 Uhr Fachvortrag zum Thema Social Media von Herrn Dr. Christian Wolff
10:45 – 11:30 Uhr Gespräch mit einem Vertreter des Ministerbüros von Herrn Staatsminister Klaus Holetschek, Herr Maximilian Beer
                              Mittagspause / Abfahrt zum Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Erlangen
13:30 – 14:15 Uhr Staatskunde Lernort Staatsregierung in den Räumen des LGL Frau Beate Michl
14:15 – 14:45 Uhr Vorstellung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
14:45 – 15:30 Uhr Prävention live erleben: Rauschbrillen & Kartenspiel
15:30 – 16:15 Uhr Besuch im Labor: Diagnostik von mikrobiologischen Krankheitserreger bei Tieren

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Neumarkt: Seenotrettung am Beruflichen Schulzentrum

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Im Rahmen der „Woche gegen Rassismus“ durften wir am Mittwoch, kurz nach dem Weltflüchtlingstag Frau Hu und Frau Luther vom Verein „Sea-Eye“ aus Regensburg in der Berufsschule Neumarkt begrüßen. Frau Hu und Frau Luther arbeiten ehrenamtlich für den Verein „Sea-Eye“ und waren gekommen, um uns über die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer zu informieren.

Dass dieses Thema sehr aktuell ist, man möchte fast sagen, leider fast täglich aktuell ist, konnte man erst vor einer Woche wieder in den Printmedien lesen, als in einem kurzen Artikel der Tageszeitung von einem Flüchtlingsboot berichtet wurde, das vor der griechischen Küste gesunken war und infolgedessen wahrscheinlich 500 Menschen ertrunken seien. Ob das andere soziale Medien, die Hauptmedien unserer Schüler, meldeten, entzieht sich der Kenntnis des Verfassers.

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Deutlich mehr Aufmerksamkeit erhielt diese Woche allerdings ein Tauchboot mit fünf inzwischen verstorbenen Passagieren, die das Wrack der „Titanic“ erkunden wollten. Die Welt war diese Woche voll besorgter Mitmenschen, weil fünf reiche Abenteurer in einem provisorischen Tauchboot auf dem Weg zur „Titanic“ havarierten, gleichzeitig ertranken über fünfhundert Menschen im Mittelmeer ohne diesen medialen Aufschrei. 5 gegen 500? Kann man Betroffenheit mit medialem Gewicht gleichsetzen? Ist dieser Vergleich legitim?

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Schüler der WBM 12b erreichen einen hervorragenden 2. Platz im Finale des Existenzgründungswettbewerbs: Ideen machen Schule

Am 06. Juli 2022 fand in Mariakirchen, Arnstorf in Niederbayern, das Finale des Wettbewerbs „Ideen machen Schule“ der Hans-Lindner-Stiftung statt.
Das Team der Berufsschule „Smart Grow OHG“ mit Vanessa Lindner, Tizian Blank und Nils Kipf freute sich über den 2. Platz in der Seniorstaffel von insgesamt 111 Teams aus der Oberpfalz und Niederbayern. Sie erhielten neben einem Zertifikat ein Preisgeld in Höhe von 600,00 EUR für ihre ausgearbeitete Geschäftsidee.

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Die WBM 12b (Kaufleute für Büromanagement) der Berufsschule nahmen im Rahmen des Unterrichts an dem Gründungsspiel teil. Insgesamt teilten sich die Schüler in 12 Teams auf und entwickelten eine Geschäftsidee mit ausgearbeitetem Businessplan.
Das erfolgreichste Team „Smart Grow OHG“ der Berufsschüler wurde ins Finale nach Mariakirchen/Arnstorf von der Hans-Lindner-Stiftung eingeladen. Neben einem festlichen Rahmenprogramm, gestaltet von Brigitte Urlberger und Alina Pollersbeck der Hans-Lindner-Stiftung, konnte das Team aus Neumarkt überzeugen. Anschaulich präsentierten die Berufsschüler ihre Idee einer smarten Bewässerung für Hochbeete und Balkonblumenkästen, die jederzeit und von überall über Handy angesteuert und die Wassermenge auch unterschiedlich bestimmt werden kann, je nach Bedarf der Pflanzenart.
Die Präsentation und der Businessplan überzeugten die Juroren und sie erreichten insgesamt den 2. Platz in diesem Wettbewerb.

Früh übt sich, wer Unternehmer werden will - Das FINALE des Gründungsspiels „Ideen machen Schule 2021/2022“ | Hans Lindner Stiftung: 

Bericht der Hans-Lindner-Stiftung

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Umweltschule in Europa

Das Umweltprojekt des Beruflichen Schulzentrums Neumarkt.

Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Sie müssen dazu innerhalb eines Schuljahres zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen.

Die aufgegriffenen Themen reichen von Energiesparmaßnahmen an der Schule und Klimaschutzfragen über Baumpflanzaktionen und Biotopschutzmaßnahmen bis hin zur Umsetzung eines schuleigenen Müllrecyclingkonzepts. Der Bau von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse ist ebenso beliebt, wie Projekte zu den Themen „Nachhaltiger Konsum“ oder „Gesunde Ernährung“. Viele Schulen engagieren sich mit Spendensammelaktionen für „Eine-Welt-Anliegen“ oder befassen sich mit dem „Ökologischen Fußabdruck“.

Die Schulen nutzen die Auszeichnung als Impuls für ihre umweltbewusste und nachhaltige Schulentwicklung. An dem Wettbewerb nehmen alle Schularten (auch Berufs- und Privatschulen) teil.

Auszeichnung als Umweltschule mit zwei Sternen

Schulleiter Hierl freut sich sehr über die erneute Auszeichnung als internationale Nachhaltigkeitsschule. Die Schule bewarb sich erfolgreich mit zwei“ und „Nachhaltigkeit“ 

Im Rahmen des Themas Handlungsfeldes „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ mit dem Thema „Die Honigbiene und ihre wilden Verwandten“ hat das Berufliche Schulzentrum Neumarkt mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern verschiedenster Klassen Projekte durchgeführt.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse WS8 haben sich zu Beginn dieses Schuljahres intensiv mit den Inhalten für den Schaubienenstand auseinandergesetzt und diese passend aufbereitet. Über mehrere Wochen hinweg hat sich die Klasse mit der Honigbiene, sowie mit ihren wilden Verwandten beschäftigt, mit dem Ziel die Infotexte, in Wabenform, für den Schaubienenstand selbst zu designen. Die Konstruktion und den Bau für den Stand hat das BGJ 10 der Zimmerer übernommen. 

Ein besonders umfassendes Filmprojekt für den Distanzunterricht wurde von einer Gruppe Lehrerinnen zum Thema Artenschutz und Artenvielfalt mit Hilfe des Filmes „More than Honey“ erstellt und für das gesamte Kollegium bereitgestellt. Das Filmprojekt umfasst rund 12 Unterrichtsstunden und ist für die Fächer Religion, Ethik, Deutsch und Politik und Gesellschaft konzipiert worden. Insgesamt haben 25 Schulklassen teilgenommen. Zusätzlich zu den Unterrichtseinheiten wurde ein schulweiter Wettbewerb ausgerufen. Schüler und Schülerinnen erstellten eigene Erklärvideos zum Thema „Nachhaltigeres Handeln im persönlichen Alltag“. Die Schüler und Schülerinnen konnten sechs Neumarkter Geschenkgutscheine im Gesamtwert von 300 Euro gewinnen. Der Wettbewerb lief in den Monaten Januar, Februar und März.

Sowohl das Filmprojekt als auch der öffentlich zugängliche Schaubienenstand sensibilisierten die Schüler und Schülerinnen für die Bedeutung von Bienen für unser Ökosystem. Dabei wurde insbesondere auch das Insektensterben, sowie die daraus folgenden negativen Konsequenzen ausgiebig thematisiert. Mit Blick auf die Agenda 2030 nimmt das Thema 1 daher besonders auf das SDG 15 „Leben an Land“ Bezug.

Im zweiten Handlungsfeld beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ (Fair Trade).

Aufgrund der Corona-Pandemie, die seit dem Schuljahr 2019/2020 einen regulären und ständigen Präsenzunterricht an der Schule einschränkt, ist es schwierig alle Schüler und Schülerinnen zu erreichen. Deshalb kam auch hier der Gedanke, mit einer Klasse eine digitale Unterrichtseinheit zu konzipieren, welche die Lernenden auch im online-Unterricht durchführen können. Somit konnten sich trotz wochenlanger Schulschließung viele Schüler und Schülerinnen mit dem Thema Fairtrade beschäftigen. Ein Team von Lehrern entwickelte gemeinsam mit der Klasse WEH 11 eine digitale Unterrichtseinheit, die anschließend dem gesamten Schulzentrum zur Verfügung gestellt wurde. Desweiteren wurde ein Verkaufsstand gebaut, welcher mit Fairtrade-Produkten bestückt wurde. Hier können die Schüler, sofern es die Pandemie erlaubt in den Pausenzeiten Produkte erwerben.

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