Berufswahlseminar für die Migrationsschüler der Klassen JBI 11a und JBI 11b

Auch in diesem Schuljahr fand das Berufswahlseminar für die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen für geflüchtete Jugendliche 11a und 11b statt. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Berufsberater der Agentur für Arbeit Wolfgang Bernreuther und Viktoria Foos vom bfz Neumarkt in Zusammenarbeit mit Birgit Fteimi als Klassenleitung der beiden Klassen des Berufsschulzentrums Neumarkt. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine wichtige Orientierungshilfe für ihren Einstieg in die berufliche Zukunft. Im Mittelpunkt des Seminars standen praxisnahe Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen. Die Teilnehmenden erhielten die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen und mit Fachleuten über ihre Interessen und Ziele ins Gespräch zu kommen. Dabei durften die Teilnehmer selbst die Hand anlegen. So arbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Werkraum mit Beton und durften Eisen biegen. Dabei standen ihnen Ausbildungsleiter Markus Götz (Firma Klebl) und zwei Auszubildende zur Seite. In der Lehrküche wurden unter Anleitung von Bäckermeisterin Steffi Lehmeier Plätzchen gebacken und Brezen hergestellt. Bei der Firma Pfleiderer wurde gelötet und Metallteile nach Zeichnungen zusammengebaut. Dabei wurden sie vom Ausbildungsleiter Tobias Klesel und Auszubildenden unterstützt. Die Teilnahme der Auszubildenden war besonders wertvoll, konnten sie sich doch gut in die Rolle der Schüler hineinversetzen, da sie ja vor kurzem noch selbst die Schulbank drückten. Weitere Teilnehmer am Berufswahlseminar waren PEKU Folien, Zahnärztin Dr. Angela Forneck sowie die Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Soziale Berufe. Durch ihre Unterstützung konnten die Schülerinnen und Schüler realistische Eindrücke gewinnen und erste Kontakte für mögliche Praktika oder Ausbildungsverhältnisse knüpfen. Das Berufswahlseminar zeigte erneut, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Arbeitsagentur, bfz als Kooperationspartnern und regionaler Wirtschaft ist.

Wolfgang Bernreuther
und Viktoria Foos

 

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Abschlussfeier an der Berufsschule

Am 31.Juli 2025 fand in der ASV-Halle Neumarkt die Abschlussfeier der Berufsschule statt. Sie begann um 9:30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, musikalisch gestaltet von der Lehrerband, und danach beglückwünschte Herr W. Pröbster, der neue Schulleiter des Beruflichen Schulzenzentrums, die fast 500 Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss. Besonders hob er die fast 80 Schülerinnen und Schüler hervor, die im Rahmen ihrer Ausbildung ihre Mittlere Reife erworben oder verbessert haben. Zudem wurden im Laufe der Feier die über 20 Absolventinnen und Absolventen der BerufsschulePLUS ausgezeichnet, die parallel zu ihrer Ausbildung ihre Fachhochschulreife erworben haben. Herr Pröbster stellte im Laufe der Feier einigen Anwesenden Fragen zu ihrer beruflichen Situation und auch zu den Ausbildungsbetrieben.

Der stellvertretende Landrat Hr. Lippmann beglückwünschte die anwesenden Schülerinnen und Schüler ebenso zu ihrem Abschluss und gab ihnen unter anderem auf den Weg, dass sie sich die Flexibilität bewahren sollen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt gut ihren Platz finden werden.

Zum Abschluss wurden die fast 50 Staatspreisträger ausgezeichnet. Sie erhielten ihre Urkunde, z.T. Geldpreise und Geschenke. Der Förderverein überreichte den vier besten BerufsschulePLUS-Absolventen jeweils 100€ für ihre Leistung.

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Schülerinnen der Klassen JBI 11a und 11b beteiligen sich am Projekt „Neumarkt kommt an“

„ ‚Neumarkt kommt an‘ heißt ein besonderes Projekt der Stadt Neumarkt, die Teil des europäischen Netzwerks der Intercultural City ist. Das Thema ‚Ankommen‘ in der heutigen Zeit soll thematisiert werden. Ziel ist es, sich mit den unterschiedlichen Vorstellungen des Einzelnen dazu auseinanderzusetzen. Die Gestaltung lebensgroßer Kunstfiguren aus Holz, die eine Geschichte erzählen, möchte dazu anregen, über die Vielfalt unserer Gesellschaft und die Werte Toleranz und Akzeptanz gegenüber Menschen nachzudenken. Könntet ihr euch vorstellen, dass wir daran teilnehmen?“,  war die vorsichtige Frage an unsere Schüler der JBI11a und 11b.                                

Nadia und Fanoos, Schülerinnen der beiden Berufsintegrationsklassen hatten gleich eine Idee zu diesem Begriff, aber auch weitere Schüler und Schülerinnen wollten sich Gedanken machen, haben sie doch selbst Ankommen nach Flucht und Vertreibung aus ihren Heimatländern erfahren müssen. So war der Entschluss schnell gefasst, sich an dem Projekt zu beteiligen. Bereits wenige Tage später waren die Zeichnungen der beiden Schülerinnen fertig, sodass StR Martin Sammer, der von Seiten der Berufsschule dem Team um die Initiatoren des Projekts angehört, in einer Sonderschicht mit einem Schüler der Schreiner-Klasse HGS 10 die Silhouette aus Holz originalgetreu aussägen und schleifen konnte. Diese waren bereits im „Rohzustand“ so schön, dass der Betrachter auch ohne weitere farbliche Gestaltung erahnen konnte, was dargestellt werden sollte. Und unsere Schülerinnen waren begeistert, der Arbeitseifer war geweckt. Als Team arbeiteten fortan neben den Ideengebern auch Uliana, Kamilla, Mirna und Mariam fast täglich an der Umsetzung des Projekts. Wie würden die lebensgroßen Figuren am Ende aussehen? Mit viel Elan, Freude und Engagement wurde gearbeitet, schnell und präzise gearbeitet. Sozialpädagogin Frau Foos und Klassenleiterin Frau Fteimi begleiteten die Schülerinnen, gaben Tipps und sorgten mit der einen oder anderen Leckerei für den Erhalt der Konzentration. Auch StR Martin Sammer stand als Ansprechpartner für die eine oder andere Frage gerne zur Verfügung.

Die Ergebnisse machen Lust auf mehr. Das Wichtigste aber an diesem Projekt ist die gemeinsame Arbeit, die lustigen Momente, die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsamen Gespräche bei der Arbeit, das sich Austauschen und letztlich das tiefere interkulturelle Verständnis füreinander, kommen doch die sechs Schülerinnen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen, wie Afghanistan, dem Iran, der Ukraine und Syrien.

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Fanoos aus Afghanistan schrieb zu ihrer Figur:

Zwei Seelen, ein Zuhause –

In ihren Augen spiegelt sich Hoffnung, nicht Religion.

Ob Kopftuch oder offenes Haar,

was sie verbindet, ist mehr als ein Glaube:

Es ist das Lächeln, das sie teilen,

der Mut, neu zu beginnen,

und die Wärme einer Hand.

Denn jenseits aller Unterschiede zählt nur eines:

Unsere Menschlichkeit.

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150 Jahre Berufsschule Neumarkt

150Jahre BSZNM ohne Text

Am 19.10.2024 feierte die Berufsschule Neumarkt ihr 150jähriges Bestehen. 

Sie wurde 1874 als Gewerbeschule gegründet und durchlief viele Stationen und Erweiterungen. Diese Entwicklung wurde am 19.Oktober 2024 mit einer großen Feier mit dem Schulleiter OStD. A. Hierl als Moderator gewürdigt. Mit dabei waren der Staatsminister für Finanzen und für Heimat A. Füracker, selbst ehemaliger Schüler an der Berufsschule Neumarkt, Mitglied des Bundestags S. Hierl, Sachgebietsleiter der Regierung der Oberpfalz Dipl.-Hdl. W. Schütz  und dem Landrat W. Gailler. Sogar Ministerpräsident Dr. M. Söder schickte eine motivierende und kurzweilige Videobotschaft (Externer Link zu Youtube).

Zudem feirte die Kaminkehrerschule in Mühlbach ihr 50jähriges Bestehen. Stellvertretend dafür hielt der Innungsobermeister der Oberpfalz P. Wilhelm eine Rede und übergab der Berufsschule einen fast lebensgroßen Kaminkehrer als Symbol der Verbundenheit.

Die Ehrengäste enthüllten den Baum der Geschichte, der von den verschiedenen Abteilungen der Berufsschule gestaltet wurde.

Video über die Geschichte der Berufsschule Neumarkt (YouTube-Link)

Im Anschluss an den Festakt gab es den Tag der offenen Berufsschule, während dessen sich alle Interessierte über die Arbiet in der Berufsschule informieren konnten. 

Zum Abschluss feierte die ganze Schulfamilie ein Schulfest mit Musik und Unterhaltung.

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