„Dossier: Ronald Akkerman“

Einmal im Jahr findet am Beruflichen Schulzentrum eine Theateraufführung statt, welche unsere Schüler und Schülerinnen nicht nur begeistern, sondern auch zum Nachdenken anregen soll.
In diesem Jahr begrüßten wir am 09.März 2016 in der ASV-Turnhalle das Ensemble „Theaterspiel“ mit dem Stück „Dossier: Ronald Akkerman“.

Nachdem in den vergangenen Jahren die Themen Alkohol, Drogen und Mobbing aufgearbeitet wurden, befassten wir uns in diesem Jahr mit einer ganz anderen Thematik.
Eindrucksvoll schilderten die Schauspieler Beate Albrecht und Achim Conrad eine Geschichte, die auch heute, mehr als 20 Jahre nach dem Auftreten der Krankheit Aids, nicht an Aktualität verloren hat.
Eine berührende Geschichte über die Liebe, das Leben und das Sterben mit Aids.

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Lesereise in die Amberger Ziegelgasse

Autor Friedrich Brandl begeistert Berufsschüler

Mit dem Vortrag aus seinen Werken gelingt es Herrn Brandl die Auszubildenden zum Lesen zu animieren

Auch in diesem Schuljahr durfte die Berufsschule Neumarkt einen Schriftsteller im Rahmen der traditionellen Lesereise begrüßen. Der aus Amberg stammende Autor Friedrich Brandl fesselte mit seinen detaillierten Erzählungen aus seinem Leben und anschließender Lesung knapp 60 Schülerinnen und Schüler aus den Berufen Schreiner, Medizinische Fachangestellte und Einzelhandel.

In nur zwei Unterrichtsstunden schaffte es Brandl den Auszubildenden einen tiefgreifenden Einblick in sein Leben als Mensch vor und während seiner Zeit als Schriftsteller zu geben und aus zwei seiner Werke zu lesen. Bei der ersten Lesung aus seinem Werk „Ziegelgassler", welches von der Kindheit nach dem Krieg handelt, berichtet der Autor zwischendurch immer wieder von seiner eigenen Zeit als Kind. Durch anschauliche Beschreibungen aus der damaligen Zeit schafft es Brandl, die Jugendlichen zu begeistern.

Anschließend las der Schriftsteller aus fünf Geschichten seines Buches „Glock´n´ Roll". Spätestens bei der Geschichte aus der Zeit der Bandgründung „The Lonely Hot Boys" gelang es ihm die restliche Aufmerksamkeit der Besucher mit Hilfe von Gesang und Gitarrenklang zu gewinnen.

Die Begeisterung der Schüler konnte man direkt an den Augen und Mundwinkeln ablesen. Am Ende der Lesereise zeigte sich dies erneut, als einige der Auszubildenden auf den Autor zugegangen sind, um ihn weiter auszuquetschen. Manch Schüler erwarb sogar das ein oder andere Buch.

Dies zeigt auf alle Fälle, dass es Herrn Brandl gelungen ist, einige Jugendliche zurück zum Lesen zu bringen.

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Theater zu Besuch an der Berufsschule

Saufen-all night long

Eine durchaus bekannte Problematik bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Am 09.04.2014 war es endlich wieder soweit. Das Theaterensemble von Dominique Berg gastierte erneut an der Berufsschule. In diesem Schuljahr führten zwei Schauspielerinnen 240 Schülerinnen und Schüler die Problematik des Komasaufens mit ihrem Stück „Saufen-all night long" hautnah vor Augen.

Die Schule wählte genau dieses Stück als Thema für die diesjährige Theaterveranstaltung, weil ein Großteil der Schüler bei einer Befragung zum Thema Alkohol sagen würde:

„Saufen bis zum Umfallen - das ist in!"

Das Stück handelt von zwei 15-jährigen Mädchen. Maja, einer Ex-Berlinerin und Leo, einer Berlinerin. Kaum in Berlin angekommen, steht der Plan für Leo bereits fest. Sie weiß genau, was am Wochenende läuft. Saufen, saufen, tanzen und wieder saufen. Maja, die sich mittlerweile an das Leben auf dem Land gewöhnt hat, fühlt sich sichtlich unwohl. Kaum ist sie in Berlin angekommen, wird gebechert. Abends steht ein neuer Club namens Alive auf dem Programm, wo nach einem Facebook-Like so gut wie alle Drinks gratis sind. Leo säuft also weiter und weiter. Zwischen Alkohol und feschen Burschen erfährt Maja, dass Leos Vater trinkt, die Familie verlassen hat und ihre Mutter zu Hause ständig andere Typen anschleppt. Diese nähern sich Maja, was der Mutter offensichtlich total egal ist. Die ganze Situation enttäuscht Maja immer mehr, ihr wird alles zu viel, ihr ist schlecht, sie torkelt, ihr Kerl wird langsam zudringlich und sie will nur noch nach Hause. Schließlich kommt es vorm Club zum Streit. Leo schreit, Maja auch, Leo kotzt in die Ecke, wird dramatisch und weint. Maja will sie beruhigen, jedoch zwecklos. Sie sagt: „Wenn du meine Freundin bist, bleibt hier und lass uns feiern! Leo drückt Maja die Vodkaflasche in die Hand. Zuerst weiß Maja nicht, was sie tun soll... Aber dann trinkt sie, trinkt und trinkt. Schließlich zerspringt die Flasche auf dem Asphalt, Maja wird ohnmächtig und sinkt zu Boden.

Unfähig ihrer Freundin zu helfen, verschwindet Leo zwischen hämmernden Bässen im Neonlicht.

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Im Anschluss an das Stück folgte eine rege Diskussion zum Thema „Komasaufen". Die Schüler brachten sehr gute Beiträge und waren teils sehr geschockt, da sich in dem Stück sehr viel Realität zeigte. Viele Schüler berichteten von eigenen Erfahrungen.

Wir hoffen, dass diese realitätsnahe Aufführung, den ein oder anderen Schüler zum Nachdenken gebracht hat.

Carolin Dinauer
Fachbetreuung Deutsch

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Dichterlesung in Mühlbach

Schornsteinfeger empfangen Autorin Elfi Hartenstein

Im Rahmen der traditionellen Lesereise durfte die Berufsschule Neumarkt (Außenstelle Mühlbach) am 19. November Frau Elfi Hartenstein begrüßen. Beteiligt waren insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler der Kaminkehrer-Klassen BKK 12a und BKK 12b.

Die Autorin gab den Jugendlichen in nur zwei Unterrichtsstunden Einblick in vier ihrer Werke und ihr Leben.

Eines der Werke, welches die Autorin vorstellte passte einerseits sehr gut zu dem momentanen Lebensabschnitt der Schülerinnen und Schüler und andererseits sogar auch noch zur Vorweihnachtszeit. Die Geschichte namens „Gesellenprüfung", wurde im Buch Bethlehems Begebenheiten veröffentlicht. Sie handelt vom Stern von Bethlehem, der die Sternenschule besucht.

Weitere Werke aus denen Frau Hartenstein las, waren „Moldawisches Roulette", „Jüdische Frauen im New Yorker Exil" und „China Shipping".

Das Ziel des Nachmittages war, den Jugendlichen, die heutzutage medial überflutet werden das Lesen wieder etwas näher zu bringen.

Wer weiß...

Vielleicht gelang es Frau Hartenstein und unsere Mühlbacher Glücksbringer nehmen statt Tablet, Laptop und Smartphone auch mal wieder ein Buch in die Hand.

Zum Schluss der Lesereise sagte ein Schüler: „Auch wenn nur noch wenige von uns Bücher lesen, so hat es uns doch daran erinnert, welche besondere Magie Bücher haben können."

Diese Aussage zeigt auf alle Fälle, dass Frau Hartenstein die Reise in die Welt des Lesens gelungen ist.

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Theater an der Berufsschule

Mobbing - wenn Ausgrenzung einsam macht

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Warum werden Menschen zu Opfern? Was bringt Menschen dazu, andere fertig zu machen? Wie reagieren Außenstehende darauf? Wie kann man sich als Opfer wehren?

Mit dieser ständig aktuellen Thematik beschäftigt sich der Weimarer Kultur- Express. Um diese Problematik nun auch den Schülern der Berufsschule Neumarkt anschaulich darzustellen, führten Andrea Feuchtenberger und Sonja Martens am Dienstag, den 30.04.13 vor ca. 280 Schülern ein Theaterstück vor.

Das Stück handelt von zwei Schülerinnen Franziska (Andrea Feuchtenberger) und Laura (Sonja Martens) mit zwei völlig unterschiedlichen Charakteren und Eigenschaften. Ausgerechnet diese beiden bekommen am Schuljahresanfang einen Platz nebeneinander.

Franziska ist flippig, aufgeschlossen, selbstbewusst und steht gerne im Mittelpunkt. Die Zuneigung die sie von ihren Eltern nicht bekommt sucht sie sich in der Schule. Das genaue Gegenteil ist ihre Banknachbarin Laura. Sie ist eher ruhig, verschlossen und unsicher. Durch die allzu große Fürsorge ihrer Eltern hat sie nie gelernt sich durchzusetzen.

Laura wurde letztes Schuljahr Jahrgangsbeste, Franziska nur Jahrgangszweite. Dies wollten die Schülerinnen zu Beginn des Schuljahres aufgrund unterschiedlicher Schwächen und Stärken nutzen, um ihre schulischen Leistungen weiter zu steigern. Diese anfängliche Sympathie verflog schnell, als sie nach kurzer Zeit merkten, dass sie zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten sind. Was zunächst als vermeintlich harmlose Neckerei zwischen den Schülerinnen beginnt, wächst im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror heran.

Das Stück „Mobbing" ist eine rasant fesselnd erzählte Geschichte mit offenem Ende, welches zum Nachdenken anregen sollte. Welche Ausmaße und Folgen ständige Ausgrenzung mit sich bringen kann, wurde anhand des Stückes verdeutlicht.

Klasse GAH 10, StRin Carolin Dinauer

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